930 t CO2 p.a.

In der WIEGEL-Gruppe mit ihren 27 Produktionsstätten liegen die Einsparungen durch den verminderten Wärmedurchgangswiderstand hier bei ca. 930 t CO2 im Jahr.

Wärmeeinsatz in der Feuerverzinkung

Beim Feuerverzinken wird sehr viel Wärmeenergie benötigt, da das Zink konstant schmelzflüssig bei einer Arbeitstemperatur von ca. 450 °C gehalten werden muss. Bei Industrieanlagen, wie beispielsweise Feuerverzinkungsanlagen spielen Wärmeabstrahlverluste eine große Rolle. Das hat zwei Gründe: zum einen der hohe Temperaturunterschied zwischen Zinkschmelze und Umgebung, zum anderen der Wärmeaustrag und die anschließende Abstrahlung über das verzinkte Material, wie Eisen oder Stahl. Dies geschieht, da die Zinkschmelze als das wärmere Material mehr Strahlung emittiert und damit das Eisen oder den Stahl so lange aufheizt, bis das Temperaturniveau zwischen beiden ausgeglichen ist.

Durch den Einsatz von weiterentwickelten Isolierstoffen können diese Verluste auf ein Minimum reduziert werden. Dazu zählen unter anderem moderne, faserkeramische Werkstoffe, die auf thermische Belastungen mit Verformung reagieren, statt zu brechen. Somit lassen sich höhere Schadenstoleranzen erzielen, da Spannungsspitzen nicht zum Versagen des Bauteils führen. Auch mikroporöse Isolierwerkstoffe verfügen über deutlich bessere Wärmedurchgangswiderstände als traditionelles Ofenmauerwerk und somit über eine deutlich gesteigerte Wärmedämmung. Sie zeichnen sich durch sehr gute Wärmedämmeigenschaften aus und besitzen eine gute Temperaturwechselbeständigkeit.

 

Ofen mit eingesetztem Verzinkungskessel (noch leer)

Ofen mit eingesetztem Verzinkungskessel (noch leer)

 

Im Industrieofenbau ist heute generell ein Trend zur Verwendung hocheffizienter, leichter Isolierwerkstoffe zu verzeichnen. Diese verursachen zwar erhöhte Investitionskosten, sparen aber einen erheblichen Teil an bereitzustellender Prozesswärme. Der Ofenboden, die Wände und in produktionsfreien Zeiten auch die Abdeckung des Verzinkungsbades werden durch diese modernen Dämmstoffe isoliert und entsprechend umgerüstet. Die Mehrkosten für den Bau lassen sich durch die zukünftigen Einsparungen beim Gasverbrauch sehr schnell amortisieren. Durch den Einsatz dieser wärmeeffizienten Isolierstoffe und die Umrüstung der Verzinkungsöfen können pro Anlage im Schnitt über 30 t CO2 pro Jahr eingespart werden. In der WIEGEL-Gruppe mit ihren 27 Produktionsstätten liegen die Einsparungen durch den verminderten Wärmedurchgang hier bei ca. 930 t CO2 im Jahr.


Das Unternehmen

WIEGEL Verwaltung GmbH & Co KG
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Abteilungsleiter Technik
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