Energieeffizienz und Klimaschutz wichtiger Standortfaktor in Koblenz

22.07.2014

Ressourcen- und Energieeffizienz und Klimaschutz haben sich für die Aleris-Gruppe in Koblenz zu einem wichtigen Standortfaktor entwickelt. Im Rahmen der Unternehmensinitiative Metalle pro Klima stellte das Unternehmen mehrere Beispiele vor, mit denen massiv Energie eingespart wird. Roeland Baan, Executive Vice President bei Aleris, sagte in Koblenz, Klimaschutz beginne vor Ort. „Er ist für uns Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Wir versuchen immer, mehr Energieeffizienz am Standort zu erreichen und durch unsere Arbeit werden wiederum die Endprodukte effizienter. Unsere Werkstoffinnovationen verdeutlichen, dass die Grundstoffindustrie die Basis für modernes Leben schafft.“

Die Geschäftsführerin der WirtschaftsVereinigung Metalle Franziska Erdle machte deutlich, dass die Nichteisen-Metallindustrie ein wichtiger Bestandteil der Energiewende ist. „Unsere Metalle machen Produkte leichter, durch sie verbrauchen Motoren weniger und in Gebäuden wird weniger Energie benötigt. Wer auch in Zukunft CO2 einsparen möchte, kommt am Einsatz von Nichteisen-Metallen nicht vorbei.“ Die Industrie müsse ihren Beitrag zum Klimaschutz auch nach außen sichtbar machen.

 

Aleris_Lemke

 

Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke machte deutlich, für viele Unternehmen wie zum Beispiel Aleris seien die Energiekosten inzwischen ein ganz zentraler Kostenfaktor. „Deshalb unternehmen diese Firmen große Anstrengungen für mehr Energieeffizienz und tauschen sich über Best Practice-Beispiele und Umweltstrategien aus. Dies finde ich auch im Sinne des Klimaschutzes wichtig. Als Wirtschaftsministerin setze ich mich nachdrücklich dafür ein, für die Grundstoffindustrie in Deutschland stabile Rahmenbedingungen zu erhalten. Nur so haben wir die Möglichkeit, die gesamte Wertschöpfungskette im Land zu halten.“

 

 

Die Aleris Gruppe präsentierte drei Beispiele dafür, wie am und durch den Standort Koblenz CO2 eingespart wird. So gibt es eine Kooperation mit dem Standort-Nachbarn Avangard, bei der die Mälzerei die in der Aleris-Produktion entstehende Wärme für Gär- und Trocknungsprozesse nutzt. Zudem wurde in Koblenz eine Legierung für die Luftfahrtindustrie entwickelt, durch die Fluggeräte deutlich leichter und dadurch sparsamer werden. Das dritte Beispiel bezog sich auf ein Gerät, mit dessen Hilfe die Temperatur bei Metalltransporten überwacht wird, um Energie einzusparen. Aleris ist dabei Pilotanwender.