Klimaschutzpotenziale des Metallrecyclings und des anthropogenen Lagers

11.08.2016

 

Aktuelle Berechnungen des Öko-Instituts zu Klimaschutzpotenzialen des deutschen Metalllagers

Das Öko-Institut hat in einer aktuellen Studie im Auftrag der Unternehmensinitiative Metalle pro Klima der WVMetalle folgende neue Erkenntnisse zum Metallrecycling in Deutschland festgestellt:

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Metalle sind permanente Materialien

Metalle haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber vielen anderen Werkstoffen. Metalle werden GE-braucht, nicht VER-braucht. Sie kommen als permanente Materialien erneuerbaren Rohstoffen beziehungsweise Mehrweg-Werkstoffen sehr nahe. Metalle lassen sich mit verhältnismäßig geringem Aufwand immer wieder zu neuen Werkstoffen umwandeln – und das ohne Qualitätsverlust.

Antropogenes Metalllager

In Produkten oder der Infrastruktur investierte NE-Metalle sind nicht verloren, sondern nur für eine gewisse Zeit gebunden. Denn Metalle, die heute in die Nutzung gehen, sind in Bauwerken, der Infrastruktur oder in Investitions- und Gebrauchsgütern nur vorübergehend gespeichert und gehen nicht verloren. Unsere Kinder und Enkel können aus diesem Lager immer wieder Metalle für ihre Bedürfnisse entnehmen – und dies mit weit geringerem Aufwand und Klimaemissionen als die Vorgängergenerationen, die diese Metalle mühsam aus Erzen extrahieren mussten.

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Studie Ökoinstitut

Studie Ökoinstitut (englisch)