Metalle pro Klima startet bundesweite Regio-Tour „Mobilität von morgen gestalten“

23.05.2017

Berlin (23.05.2017) – Der Verkehrssektor ist für rund 25 Prozent aller CO2-Emissionen in der EU verantwortlich. Metalle pro Klima, eine Unternehmensinitiative in der WirtschaftsVereinigung Metalle (WVMetalle), informiert mit einer bundesweiten Kampagne an den Unternehmensstandorten der Mitglieder über Einsparpotenziale durch Aluminium, Blei, Kupfer, Nickel und Zink im Verkehrssektor.

 

v.l.: Sabine Zimmermann, Mitglied des Deutschen Bundestages; Mario Pecher, Mitglied des Sächsischen Landtages; Franziska Erdle, Hauptgeschäftsführerin WVMetalle; Gerald Otto, Mitglied des Sächsischen Landtages; Matthias Horn, Johnson Controls Sachsen-Batterien GmbH & Co. KG; Dr. Pia Findeiß, Oberbürgermeisterin Stadt Zwickau

 

Start-Stopp-Batterien sind ein kosteneffizienter und effektiver Weg für Autobauer, um schon heute Emissionen zu reduzieren. Weltweit werden Start-Stopp-Batterien deshalb verstärkt nachgefragt, auch in aufstrebenden Märkten wie China. Dies wirkt sich in der Folge auf die Nachfrage von Nichteisenmetallen wie Blei aus, die für die Produktion von Start-Stopp-Batterien notwendig sind. „Nichteisenmetalle spielen eine entscheidende Rolle für umweltfreundliche Lösungen im Verkehrssektor. Unsere Mitgliedsunternehmen formen Rohstoffe zu Klimaschutztechnologien, die weltweit nachgefragt sind“, erklärt Franziska Erdle, Hauptgeschäftsführerin der WVMetalle.

Daher hat sich Metalle pro Klima „Mobilität von morgen gestalten“ als Jahresthema für die bundesweite Regio-Tour gesetzt. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe macht das Technologieunternehmen Johnson Controls am Produktionsstandort Zwickau. Dort wird am 23. Mai ein Produktionsmeilenstein erreicht: die 40-millionste Absorbent Glass Mat (AGM) Batterie läuft vom Band. Der Einsatz von AGM-Batterien mit Start-Stopp-Technologie kann im Vergleich zu herkömmlichen Batterien den Kraftstoffverbrauch reduzieren und CO2-Emissionen um bis zu 5 Prozent verringern. Voraussichtlich werden 2020 bis zu 82 Prozent aller Neufahrzeuge in der EU28 mit der Start-Stopp-Technologie ausgerüstet sein.

Neben Verbesserungen bei der Kraftstoffeffizienz werden Nichteisenmetalle für Leichtbau und alternative Antriebstechnologien wie die Elektromobilität benötigt. „Nichteisenmetalle besitzen gegenüber nichtmetallischen Werkstoffen bessere Recyclingeigenschaften“, so Franziska Erdle „da sie ohne Qualitätsverlust immer wieder neu verwendet werden können.“ Das Metallrecycling benötigt wesentlich weniger Energie als die Primärerzeugung. Aluminium, Blei, Kupfer, Nickel, Zink sind somit Problemlöser für den Klimaschutz.

Anhand eines klimafreundlichen Hybridautos informiert Metalle pro Klima auf der Regio-Tour anschaulich über den Einsatz von Nichteisenmetallen im Automobilbereich.

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„Mobilität von morgen gestalten“

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