585 T CO2 jährlich

Durch die 4 Wärmerückgewinnungsanlagen und den Wärmespeicher können bis zu 3000 MWh Erdgas eingespart werden.

Unterirdische Wärmebatterie

OTTO FUCHS hat an ihrem Standort in Shengyang einen Weg gefunden, um die Abwärme aus den vier Wärmerückgewinnungsanlagen besser speichern zu können, um sie im Jahresverlauf noch besser nutzen zu können. Hierfür hat OTTO FUCHS einen unterirdischen Wärmespeicher gebaut. Die Fußballfeldgroße „Bodenbatterie“ besteht aus 110 mit Wasser gefüllten Röhren mit einer Tiefe von jeweils 90 Metern. Nach Hochrechnungen und ersten Erfahrungen werden durch die Nutzung des Wärmespeichers keine weiteren Heizquellen mehr benötigt. Dadurch wird das Verbrennen von Öl und Gas zu Heizzwecken auf null gesetzt. Durch das schnelle Ableiten von Wärme aus industriellen Prozessen wird ebenfalls der Kühlbedarf deutlich reduziert. Darüber hinaus ist der Wärmespeicher in ein übergeordnetes datengetriebenes Energie-Management-System integriert, was eine optimierte Steuerung ermöglicht.

Die letzte Stufe der unterirdischen Wärmebatterie soll noch 2020 erfolgen, sodass die exakten Ergebnisse 2021 sichtbar werden. Prognostiziert sind Einsparungen von rund 3.000 MWh durch die 4 Wärmerückgewinnungsanlagen und den Wärmespeicher. Der Wärmespeicher ersetzt derzeitige Heizaggregate auf Erdgasbasis, daher werden knapp 585 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.


Das Unternehmen

Otto Fuchs KG
Derschlager Straße 26
58540 Meinerzhagen

Ansprechpartner

Matthias Esdar
Strategy & PMO | Sustainability Management
E-Mail: matthias.esdar@otto-fuchs.com