Metalle Digital: 200 Gäste bei metals meet politics 2016

19.02.2016

Der Präsident der WirtschaftsVereinigung Metalle, Harald Kroener, sieht die Digitalisierung auch für die Grundstoffindustrie positiv. „Elektronische Anwendungen und Geräte sind auf die speziellen Eigenschaften von Nichteisenmetallen angewiesen. Eine fortschreitende Digitalisierung ist also ohne die Werkstoffe unserer Industrie nicht möglich. Ich bin optimistisch, dass durch die Digitalisierung unsere Wertschöpfung wachsen wird. Wir werden nicht nur produktiver, sondern können noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen“, sagte Kroener bei der Veranstaltung metals meet politics im Berliner ewerk, mitveranstaltet von Metalle pro Klima. In diesem Jahr waren 200 Gäste zum  Parlamentarischen Abend der Nichteisen-Metallindustrie gekommen.

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Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sagte: „Mit der Digitalisierung werden die Karten neu gemischt. Um unsere Spitzenposition zu halten, müssen wir unsere Stärken als Industrienation digital fortschreiben und Deutschland fit machen für die Gigabit-Gesellschaft der Zukunft. Dafür schaffen wir heute die Voraussetzungen – mit Rekordinvestitionen in die Infrastruktur, mit der Bundesförderung für superschnelles Breitband und dem weltweit einzigartigen Digitalen Testfeld Autobahn für automatisiertes und vernetztes Fahren.“

BDI-Präsident Ulrich Grillo betonte, das wirtschaftliche Potenzial der Digitalisierung für die deutsche Industrie sei enorm. Nun gelte es, in Deutschland und Europa zügig die geeigneten politischen Rahmenbedingungen zu schaffen. „Insbesondere in den Bereichen Breitbandausbau, Datenrecht und der digitalen Transformation im Mittelstand müssen jetzt die richtigen Weichen gestellt werden. Das ist entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes“, sagte Grillo.

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