Metalle pro Klima bei der Pre-COP

12.07.2019

Vom 17.-27. Juni 2019 fanden die sog. Zwischenverhandlungen in Bonn statt, die die Grundlage für die kommende Weltklimakonferenz gelegt haben. Am Rande der Zwischenverhandlungen haben ICC Germany, Deutsche Post DHL Group, BDI und Econsense ein Side-Event mit dem Titel „Spotlight on Europe: An Approach to Foster Sustainable Growth and Secure a Competitive Environment for Business“ veranstaltet.


v.l.n.r.: Philip Nuyken, BDI; Niclas Svennigsen, UNFCCC; Rønnaug Sægrov Mysterud, Norsk Hydro und Torsten Albig, Deutsche Post DHL

Rønnaug Sægrov Mysterud, Vice President und Head of EU Affairs von Norsk Hydro, nahm für Metalle pro Klima an einer Podiumsdiskussion zur 2050 Klimastrategie der Europäischen Union teil, die im Rahmen des Side-Events durchgeführt wurde. Dabei stellte sie die Notwendigkeit von Nichteisen(NE)-Metallen für CO2-reduzierende Technologien wie erneuerbare Energien und den automobilen Leichtbau heraus. Sie wies aber auch darauf hin, dass die NE-Metallindustrie wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen braucht, um diese Produkte weiterhin in der EU herstellen zu können. Hierzu gehört insbesondere eine angemessene Strompreiskompensation, die die indirekten CO2-Kosten im Strompreis für die stromintensive Industrie im globalen Wettbewerb kompensiert. Auch dies müsse zum Schutz des Klimas fundamentaler Bestandteil der EU-Klimastrategie sein.