Side-Event auf der COP25

03.01.2020

Im Dezember 2019 fand die jüngste Weltklimakonferenz in Madrid statt. Die spanische Hauptstadt ist kurzfristig als Veranstaltungsort eingesprungen, nachdem die chilenische Regierung bekannt gegeben hatte, aufgrund der Unruhen in Santiago de Chile die COP25 nicht im eigenen Land durchführen zu können.

Auch in diesem Jahr hat sich Metalle pro Klima auf der Weltklimakonferenz engagiert. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft hat die Initiative von der Europäischen Kommission den Zuschlag erhalten, am EU-Pavillon ein Side-Event durchzuführen. Unter dem Titel „Contribution of Business for a Carbon Neutral Europe“ haben die Teilnehmer darüber diskutiert, wie die Industrie ihren Teil zu einer klimaneutralen Zukunft beitragen kann. Ulf Gehrckens (Aurubis AG) stellte dabei in seinem Vortrag eindrucksvoll dar, welche konkreten Maßnahmen die Aurubis ergriffen hat. Alleine an ihrem Produktionsstandort in Hamburg werden durch die Nutzung der Abwärme und die Einspeisung dieser in das Fernwärmenetz ca. 20.000 Tonnen CO2 jedes Jahr eingespart.

Im Rahmen der anschließenden Podiumsdiskussion wurde jedoch deutlich, dass es für solche Maßnahmen bessere politische Rahmenbedingung braucht. Entscheidend sei insbesondere die Verlässlichkeit über einen dauerhaft international wettbewerbsfähigen Strompreis für die energieintensive Industrie. Nur so würden Investitionen und Arbeitsplätze in Europa gehalten werden können.